Neue Ausstellung zum Dampfschiff Rigi + Logistik II

Die neue Ausstellung zum DS Rigi und Logisitik II ist eröffnet!

Hier findet ihr dazu folgnede Informationen:

  1. MitarbeiterInfos zur Geschichten des DS Rigi (Aktualisiert: 01.04.21)
  2. Video-Rundgang von der Eröffnung (30 Minuten)
  3. Zeitstrahl das Leben von dem DS Rigi
  4. Beitrag im Verkehrshaus Magazin 44
  5. Die Rigi-Geschichte für Kinder (Dauer: 15:45)
  6. Eintrag im MuseumPlus

1. Mitarbeiterinfo-Blatt

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3. Zeitstrahl das Leben von dem DS Rigi

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4. Beitrag im Verkehrshaus Magazin 44

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6. Eintrag in MuseumPlus

Bathyscaphe „Trieste“ von Auguste Piccard

Auguste Piccard erforschte die Stratosphäre und stellte 1931 mit seinem Gasballon einen Höhenrekord von 15’781 m.ü.M auf.

Mit dem von ihm konstruierten Tauchboot „Trieste“ erreichte sein Sohn Jacques 1960 zusammen mit Don Walsh die Rekordtiefe von 10’916 m unter dem Meeresspiegel.

Der Bathyscaph ist im Prinzip eine Art Unterwasserballon: Der grosse Auftriebskörper war mit Benzin gefüllt, da dieses leichter als Wasser ist. In der Druckkugel darunter befanden sich die Piloten. Auf der Oberfläche der Kugel lasteten am tiefsten Punkt der Erde über 170’000 Tonnen.
Kurz vor dem legendären Tauchgang der „Trieste“ in den Marianengraben wollten die Amerikaner nur noch eigene Landsleute im Forschungsprojekt haben und hissten nur die amerikanische Flagge. Aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung und wegen seiner grossen Erfahrung blieb Jacques Piccard dann trotzdem der verantwortliche Kapitän.


Er deponierte seine Schweizer Flagge weit unter den Pilotensitzen und sicherte damit unserem Hoheitszeichen die Ehre, noch tiefer als beide Piloten auf dem Grund des Meeres gewesen zu sein.

Für seine Ballonfahrten konstruierte Auguste Piccard druckfeste Gondeln und schuf damit die Grundlage für die Druckkabinen heutiger Flugzeuge. Während beim geringen Luftdruck in der Stratosphäre die Gondel zu explodieren droht, lastet unter Wasser zunehmend grosser Druck auf der Tauchgondel. Bei einem Berechnungsfehler würde die Gondel unter Wasser schlagartig implodieren. Auf einer Tiefe von 11’000 Metern unter dem Meeresspiegel kommt auf einen Quadratzentimeter die Kraft von 1’100 kp. Das entspricht in etwa dem Gewicht von 144 Menschen.

Mit Erstaunen stellten Jacques Piccard und Don Walsh fest, dass selbst an der tiefsten Stelle der Weltmeere Lebewesen existierten. Damit wurde klar, dass die Entsorgung von nuklearem Abfall auf dem Meeresgrund keine Lösung darstellte.

Interview mit Jacques Piccard und Beitrag zum Bathyscape im NZZ Folio 07/2007

Fakten aus MuseumPlus

Link zur Model Anschrift

Link zur Schweizerflagge (Original)

Mésoscaphe PX-8 „Auguste Piccard“ (neu mit Video)

(Es erzählt VHS Guide Wolfgang Farcher)

… die Attraktion an der Expo 64

… aber gesehen soll man im See nicht wirklich viel haben!
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Neue Fährenausstellung im EG der SST Halle / update pdf Infos

Am 27. Juni wurde die neue Fährenausstellung mit unserem Austellungspartner, der Zürichsee-Fähren Horgen und Meilen AG,  im EG der SST Halle eröffnet.

Ziel der Ausstellung ist es, stellvertretend die Bedeutung der Fährenschifffahrt in der Schweiz und einen weiteren interessanten Aspekt des Transportmittels „Schiff“ darzustellen. So ermöglichen Fähren einen schnelleren, bequemeren und ökologischeren Transport als Autostrassen. Ausserdem ermöglichen sie es, ein bisschen „Ferien“ in den Arbeitsalltag einzubauen.

Nicht zuletzt gibt die Ausstellung unseren Besuchern aus Zürich ein Heimatgefühl und bringt nebst dem Vierwaldstättersee auch den Zürichsee ins Verkehrshaus der Schweiz.

Weitere Geschichten folgen…

Handapparat zu Fähren

Vermittlung_Faehrenausstellung_VHS_erweitert

 

Überblick Halle Schifffahrt, Seilbahnen und Tourismus

„Olympia Bob Run“ St. Moritz-Celerina

Der Olympia Bob Run in St. Moritz-Celerina ist die älteste Bobbahn der Welt und eine wichtige Touristenattraktion im Engadin. Eine neue, dauerhafte Ausstellung thematisiert den Eiskanal und seine Geschichte. Ein Schnittmodell eines 4er-Bobs und ein Oldtimer Bob zeigen die Entwicklung im Bobsport auf. Ein Fotospot bei einem Startportal lädt die Besucherinnen und Besucher ein, sich selbst als Bobsportlerinnen und -sportler zu inszenieren. Ein Skeleton-Schlitten und ein Rennrodel sowie die Geschichte des Bobbahnbaus und dessen Einfluss auf den Tourismus im Engadin ergänzen die Themeninsel.

Älteste Bobbahn der Welt
Der Olympia Bob Run St. Moritz – Celerina ist die heute einzig verbliebene Natureisbobbahn und gleichzeitig auch die älteste Bobbahn der Welt. Sie wurde 1904 erstmals eröffnet und zählt heute zu den wichtigsten Kulturgütern der Schweizer Sportgeschichte. Britische Gäste, die ihre Winterferien im Engadin verbrachten, haben hier sowohl den Skeleton- als auch den Bobsport erfunden. Die Bahn war Austragungsstätte von zwei Olympischen Winterspielen (1928 und 1948) und unzähligen Weltmeisterschaften und Weltcuprennen. Jedes Jahr werden verschiedene Grossveranstaltungen in den Disziplinen Bob, Skeleton, Monobob und Rennrodeln ausgetragen. Die Schweiz gehört, auch dank der prestigeträchtigen Heimbahn, zu den erfolgreichsten Nationen im Bobsport.

Geschichte des Bahnbaus
Von den Anfängen der vereisten Bobbahn, die von St. Moritz nach Celerina führt, bis zum Anfang der 1980er-Jahre lag die Verantwortung des Baus in den Händen der einheimischen Familie Angelini, die die Bahn über drei Generationen lang konstruierte. 1985 übernahm Louis Pranti die Verantwortung für den Bahnbau. Er wurde 1990 durch den Celeriner Christian Brantschen abgelöst, der mit seinem Baugeschäft, der Brantschen AG, bis heute für den Bau verantwortlich ist. Obwohl sich während mehr als 100 Jahren Bahnbau vieles verändert hat, sind die Grundsätze die gleichen geblieben, denn die Konstruktion erfordert viel Erfahrung und Augenmass.

Bahnbau aktuell
In der letzten Novemberwoche reist die Bahnmannschaft an, um innerhalb von drei Wochen aus 15’000m³ und 7000m³ Wasser die grösste Schneeskulptur der Welt in die herrliche Naturarena des Oberengadins zu bauen. Der Bau beginnt immer beim Sunny Corner, anschliessend arbeitet sich die Mannschaft Richtung Ziel bzw. Auslauf vor. Die Strecke vom Start bis zum Sunny Corner wird zum Schluss gebaut. Genaue Einmessungen werden bis heute als Notizen im „Milchbüchlein“ festgehalten, wobei grosse Bäume und Steine wichtige Anhaltspunkte für die Männer aus dem Südtiroler Vinschgau sind.

 

 

 

 

 

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